IT Berater müssen oft auf Dienstreisen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

was lese ich da wieder für ein Schmarrn. Die Auswertung von Stellenanzeigen aus der IT-Branche hat ergeben:

Angehende IT-Berater müssen sich auf häufige Dienstreisen einstellen. In fast der Hälfte (44 Prozent) der entsprechenden Stellenausschreibungen wird von den Bewerbern verlangt, für regelmäßige Einsätze beim Kunden bereitzustehen.

Es ist doch wirklich interessant zu lesen, dass die Dienstreise hier als notwendiges Übel dargestellt wird. Ich habe die Erfahrung gesammelt, dass meine Ämtlinge jedes noch so unsinnige Argument vorbringen, um überhaupt eine Dienstreise bewilligt zu bekommen.

Um deshalb bei der Bewerberauswahl frei nach dem Motto “Die guten ins Töpfchen,…” zu selektieren, schreibe ich immer ganz deutlich in die Stellenanzeigen hinein: Dienstreisen unerwünscht.

Spätestens wenn der Antrag einer Dienstreise vorbeigebracht wird, zücke ich den Arbeitsvertrag des Mitarbeiters und verweise auf die dort stehende -zugegebenermaßen klein geschriebene- Passage. Leider scheinen einige Mitarbeiter an partieller Amnesie zu leiden, aber da kann ich Abhilfe schaffen. Usedom habe ich natürlich sofort abgelehnt.

Hochachtungsvoll

Helmfried Hansemann


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